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Dorfgemeinschaft: EWG lud zur Goldbachbegehung

181025 Wasser01aDer Goldbach – Von der Quelle bis zur Stromerzeugung - Elektrizitäts- und Wasserversorgungsgenossenschaft (EWG) Vagen lud zur Begehung in das Vagener Wasserschutzgebiet

Die Vagener sind stolz auf „ihr Goldbacherl“, welches durch seine reine Wasserqualität, ganz ohne chemische oder physikalische Zusätze, zur Wasserversorgung der Bevölkerung beiträgt.

Georg Schäffler, Vorstandsmitglied der EWG Vagen, begrüßte die rund zwanzig Anwesenden und gab eingangs einen kurzen geschichtlichen Überblick zur Entstehung der Genossenschaft. Anfang des 20. Jahrhunderts schlossen sich einige Vagener Bürger zusammen und gründeten eine Ortsgemeinschaft, die genossenschaftliche Gründungsurkunde aus dem Jahr 1935 belegt dieses. Ziel war es, die Stromversorgung, damals steckte die Straßenbeleuchtung noch in den Anfängen, für die Ortschaft Vagen in eigene Hände zu nehmen. Dem damaligen Weitblick der Gründer verdanken die Vagener den heutigen Zustand, dass die kleine Ortschaft über eine eigenständige Stromversorgung und über eine ortsbezogene Wasserversorgung verfügt.

„Als Wasserschutzgebiet im Vagener Wald ist der Goldbach mit seinem qualitativ hochwertigen Wasser ein wertvolles Ressort“, so der EWG-Vorstand. Um die Wasserversorgung von Vagen zu sichern, stehen drei Quellen zur Verfügung. Die sogenannten Tuffbergquellen liefern Trinkwasser in konstanter Qualität und Menge, „alle vier Wochen werden Wasserproben entnommen“, so Schäffler.

Im Quellenhaus konnten die Anwesenden einen Blick in das Wasserreservoir werfen. Im Jahre 2012 wurde die Tuffbergquelle generalsaniert und das Quellenhaus und die unterirdischen Becken mit einem hohen Kostenaufwand nach aktuell geltenden Richtlinien umgebaut und modernisiert.

Das Wasser des Goldbaches dient seit über 100 Jahren auch der Stromgewinnung und so stand die Besichtigung, des im Jahre 1906 gebauten Turbinenhauses, auf dem informativen Programm. Entlang des idyllischen Goldbaches führte der Weg zunächst an der „Schäffler-Quelle“ vorbei zum Einlaufbauwerk, ein Wehr, dass zur Entnahme größerer Wassermengen dient und welches das Wasser in entsprechende Kanäle oder Rohre weiterleitet. In dem eingebauten Rechen wird Laub und Treibgut vom Wasser abgeschieden, gerade in den Herbstmonaten muss dieser oft kontrolliert werden.

Über einen Gefälleweg wurde die Gruppe zum Turbinenhaus geführt und bekam dort abschließend einen Einblick in die Schaltzentrale. Helmut Braun, Aufsichtsratsvorsitzender, erklärte hierbei der Zuhörerschaft interessante Details rund um die Stromgewinnung mittels Wasserkraft.

 

 

(Text/Fotos Wolf)

 

 

 

 

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