Obst und Gartenbauverein

Vagen - Mittenkirchen e.V.

OGV: Unsere Obstpresse in Corona-Zeiten

200908 Obstpresse01aAuch in Corona-Zeiten wird das Obst gepresst – Mit gehörigem Abstand, verschärften Hygieneregeln und guter Laune wird in Vagen wieder naturreiner Apfelsaft hergestellt

Ein paar Leute warten bereits in ihren Autos vor der Vagener Obstpresse, um pünktlich zum vorgegebenen Termin ihre Äpfel und Birnen pressen zu lassen. In den Räumen der Obstpresse im Vagener Boschnhaus herrschen in diesen Tagen strenge Abstands- und Hygieneregeln.

Die Verantwortlichen der Obstpresse, allen voran Klaus Anderl (Mitglied im Obst- und Gartenbauverein Vagen-Mittenkirchen), mussten coronabedingt einige Änderungen in der Planung und Terminierung vornehmen. So gilt im Abfüllraum eine Einbahnstraßenregelung für die Besucher und natürlich Maskenpflicht.

Von den acht ehrenamtlichen Helfern arbeiten jeweils zwei in einer Schicht. „Wir schauen darauf, dass die Abstände auf dem Parkplatz und hier im Abfüllraum eingehalten werden. Es ist noch nicht so viel los, die Ernte scheint heuer nicht so ergiebig, da es Frosttemperaturen während der Blütezeit gab“, erklärt Anderl. „Im Großen und Ganzen gibt es bei uns derzeit keine Wartezeiten. Aber wenn der nächste Sturm das Obst von den Bäumen weht, dann geht es hier richtig rund“, schmunzelt er erfahrungsgemäß.

Seit Anfang August werden in den hellen, lichtdurchfluteten Räumen Äpfel und Birnen zu naturbelassenem Saft gepresst. „Wir können pro Stunde 500 Liter Saft pasteurisieren, aus 50 Kilogramm Obst werden so etwa 30 Liter Saft “, erzählt der Obstpresse-Obmann.

Neu ist, dass die privaten Lieferanten das Obst in diesem Jahr selber in die Einfüllkammer geben müssen, um so den Berührungskontakt mit dem Abfüllpersonal zu vermeiden.

„Aus allen Teilen der Region, sogar bis aus der Landeshauptstadt, kommen die Leute zu unserer Obstpresse. Jedes Jahr kommen neue Abnehmer dazu“, freut sich Anderl. So ist auch Familie Wolff bereits zum zweiten Mal aus der Nähe von Aying angereist, eine Nachbarin hatte ihnen die Vagener Obstpresse empfohlen.

„Wenn das Obst von guter Qualität ist und keine fauligen Früchte darunter sind, dann schmeckt man das eben auch im Saft. Die späteren Apfelsorten sind immer die Besseren zum Pressen“, stellt Klaus Anderl abschließend fest.

Der Trester, der sogenannte Pressrückstand, wird an die Bauern für das Milchvieh oder an die Jäger für die Wildtiere zur Verfütterung gegeben.

Bis in den Oktober hinein wird nun wieder Obst aus heimischen Gärten zu köstlichem, haltbarem Saft verarbeitet.

Termine können bei den Organisatoren von Montag bis Freitag zwischen 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 08062-809572 vereinbart werden.

 

 

(Text/Fotos Wolf)

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