Heilpflanzen: Salbei
Die „Top Ten“:
Brennnessel – Spitzwegerich - Löwenzahn – Frauenmantel – Holunder - Ringelblume - Schachtelhalm - Salbei
Der Salbei ist keine heimische Heilpflanze. Er stammt aus den wärmeren südeuropäischen Ländern. Salbei ist aber in unserer Küche und in unserer Hausapotheke so präsent, dass er hier doch einen Platz erhalten soll. Wie bekannt, kann man die Salbei-Stöckchen hier bei uns in jedem Gartencenter und Supermarkt erhalten. Wenn Sie ihn in den Garten pflanzen wollen, achten Sie auf einen warmen, geschützten Standort. Im Winter ist er dankbar für einen leichten Winterschutz.
Sammelzeit:
Mai bis Juli: Blätter; Mai bis August: blühende Sproßspitzen
Wirkstoffe:
Tannine, Saponoside, Cholin, ätherische Öle (u.a. Campher, Cineol, Thujon)
Eigenschaften:
balsamisch, antiseptisch, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, galletreibend, blutreinigend
Innerliche Anwendung:
als Gewürz zu fetten Speisen, als Tee-Aufguss:
senkt den Blutzucker -Gehalt!
- auswurffördernd bei Husten und Asthma
- gegen übermäßige Schweißproduktion
- wirkt anregend auf Darm, Leber und Galle
Äußerliche Anwendung:
Als Tee bei Erkrankungen der Mundhöhle, den Zähnen und des Hals-Rachenraumes
Als Sitzbad:
bei Unterleibsleiden
Als Speise:
Salbei ist eine beliebte, wichtige Gewürzpflanze in unserer Küche.
Sonstige Bedeutung:
gehört in den Kräuterstrauß zu Mariä Himmelfahrt; Salbei wird auch zum Räuchern verwendet (reinigende Wirkung)




