Heilpflanzen: Löwenzahn

Die „BIG FIVE“:

Heilpflanze LoewenzahnBrennnessel – Spitzwegerich - Löwenzahn – Frauenmantel – Holunder

Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Wer kennt ihn nicht – den Löwenzahn? Und wer hat noch nicht den kleinen Fallschirmen der Pusteblume hinterher geträumt, wenn der Wind sie davonträgt? Und dann geschaut, ob Engerl oder Teuferl? Wenn im April und Mai die Wiesen ganz gelb sind von Löwenzahnblüten, dann ist der Frühling an seinem Höhepunkt angekommen. Und was bei vielen als lästiges Unkraut betrachtet wird, birgt in Wahrheit viel Gutes für Mensch und Tier. Löwenzahn ist in ganz Europa zu finden.

Sammelzeit:
Wurzel: im September/Oktober oder im Frühling kurz vor der Blüte; Blüte: April/Mai; Blätter: sollten vor der Blüte gesammelt werden

Wirkstoffe:
Phytosterine, Karotenoide, Cholin, Tannine, in der Wurzel: außerdem das Alkaloid Taraxin und Bitterstoff Taraxacin

Eigenschaften:
reich an Bitterstoffen, reinigend, leicht harntreibend, abführend, regt in der Leber die Sekretion von Galle an, verdauungsfördernd

Innerliche Anwendung:
Als Frischsaft, Salat und Tee: bei Leber-, Gallen-und Bauchspeicheldrüsenleiden und Verdauungsstörungen; als Frühjahrskur zum Ausschwemmen
(Achtung! Bei akuten Entzündungen und Gallensteine ist natürlich der Arzt einzuschalten!!!)

Äußerliche Anwendung:
(keine)

Als Speise:
Die ganze Pflanze ist essbar. Am bekanntesten ist aber die Verwendung der Löwenzahnblätter als Salat im Frühjahr. Viele kennen auch noch Löwenzahn-Sirup, der aus den Blüten gewonnen wird.

Weitere Bedeutung:
Wichtige Bienen-Futterpflanze!

Obst und Gartenbauverein Vagen/Mittenkirchen

Jorun Cramer
1. Vorstand

Ganghoferstr. 11
83620 Vagen

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