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Hochzeitsgeschenk für die Braut

Vagener Landwirt pflanzt 2017 Blühstreifen – Heute ein Eldorado für Bienen und Insekten

VON JEANNETTE WOLF
200823 Blumenwiese KoepkeVagen – Vielerorts sieht man den ganzen Sommer über bienenfreundliche Anpflanzungen oder Blühstreifen. Bereits seit einigen Jahren achtet auch der Vagener Landwirtschaftsmeister Johannes Köpke (29) auf genügend Blühflächen rund um den Familienbetrieb „Köpke-Hof“ als Nahrung für Bienen und Insekten.

Etwas Schönes fürs Auge
„Genauer gesagt seit 2017 blüht es hier rundherum. Eigentlich wollte ich damals nur zu unserer Hochzeit für meine Frau Agnes und unseren Hof eine passende Blumendekoration haben, etwas Buntes für das Auge halt und begann deshalb mit dem Aussäen“, erzählt Johannes Köpke. Kurz: Frau Agnes und die Gäste sollten sich an den Blumen erfreuen. Nun sind es bereits etwa 450 Quadratmeter Blühwiese, die das Anwesen bunt und naturbelassen umrahmen. Heuer hat Köpke eine mehrjährige Mischung der „Veitshöchheimer Bienenweide“ ausgesät, die mit ihrer bunten Blumen- und Wildkräutervielfalt von April bis November punktet.

Hier findet man neben rotem Klee, kleiner Königskerze, Luzerne, Wicken, Ringelblumen, Mohn und Sonnenblumen auch wilde Möhre, Fenchel, Frauenmantel und Dill. „All diese Pflanzen dienen der Förderung der lokalen Biodiversität. Neben dem Platz für die Insekten ist solch ein Blühstreifen aber auch für den Menschen landschaftsprägend und einfach schön zum Anschauen.“ Beim Mähen der Weideflächen achtet er darauf, dass immer einige Randstreifen stehen bleiben, um so der heimischen Insektenvielfalt einen Raum zu bieten. „Das sieht dann eben nicht immer sauber gemäht aus, die Leute wundern sich manchmal darüber, aber es erfüllt seinen naturbelassenen Sinn“, schmunzelt Köpke. Im Frühjahr wird es seinerseits am Blühstreifen eine Pflegemaßnahme geben. „Die Blumen und Kräuter, die hier mit den gegebenen Voraussetzungen am besten zurechtkommen, werden sich auch im nächsten Sommer etablieren. Der Bestand ändert sich je nach Pflanzenart immer etwas“, stellt der Vagener Landwirt Johannes Köpke fest.

(Quelle: OVB-Online)

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