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Beste Unterhaltung beim 5. Mangfalltaler Mundarbrettl

Im erneut ausverkauften Kellerwirt zu Vagen hatten die Moderatoren und Veranstalter Doro und Rainer Berauer, auch bekannt als das moderne Volkssängerpaar „die Isarschiffer“ wieder ein großartiges und sehr abwechslungsreiches Programm gestaltet.

Vor allem die Patin des Abends und niederbayerische „Gstanzlkönigin“ Renate Maier hatte die Herzen und Lacher des Publikums schnell auf ihrer Seite. Im Stil der großen alten Meister sang sie das Publikum aus, kaum einer blieb verschont. Ihre teils deftigen Witze trafen voll den Nerv des Publikums, es wurden Tränen gelacht.

Eine kleine Herausforderung stellte der Auftritt der Liedermacherin Bella Farny dar. Die sympathische Bernerin, die mit freundlicher Unterstützung des Schweizer Generalkonsulats in München verpflichtet werden konnte, sang in Schwizerdütsch. Allerdings hatte sie Lieder ausgewählt, welche auch den Ohren des Publikums teils bestens bekannt waren. So sang sie zum Beispiel die berndütsche Version von „Bin ich denn ein Kiosk“, schlug mit ihren eigenen Liedern aber auch sehr nachdenklich leise Töne an und bescherte Gänsehautmomente.

Die in gewohnt souveräner Manier moderierenden Isarschiffer intonierten vor der Pause als kleine Kostprobe ihres aktuellen Programms: „Prädikat: Öha.“ das lustige Couplet vom „letzten Kind, das bekanntlich Fell hat“, vom „Hunderl für den Schoß“.

Der Chiemgauer Kabarettist Christian Bumeder, als „Bumillo“ deutschlandweit auf den großen Bühnen und Poetry Slams erfolgreich unterwegs, konnte das Publikum mit seiner charmanten Art und seinem intelligent lustigen Vortrag voll und ganz überzeugen und wurde mit großen Beifallsstürmen belohnt. Er macht sich verdient um die Mundart als einer der wenigen, der auch außerhalb Bayerns in Dialekt auftritt: „I red wia i red“ ist sein Credo.

Ein wahres Feuerwerk zündeten die vier jungen Damen der Gruppe „ZitherRausch“ ab. Die Musikerinnen, allesamt ehemalige Preisträger bei Jugend musiziert und ihre Lehrerin Rosalyn Sabo bildeten mit ihren großen Zithern und einer immensen musikalischen Bandbreite von gefühlvoll zärtlich leise bis schmissig laut und rassig einen krönenden Abschluß.

Die schöne Tradition, dass alle beteiligten Künstler am Schluss des Abends ein gemeinsames Lied aufführen, brachte die Vagener dazu, selbst einmal echte Schweizer Mundart zu sprechen: Bella Farny´s Version von Polo Hofer´s „Gruezi wohl Frau Stirlimaa“, aus voller Kehle des Publikums und aller Künstler intoniert, hallte als Ohrwurm noch lange Zeit sicherlich nicht nur im Autor nach.

Das sechste Mundartbrettl, am Sonntag den 15. März im Kellerwirt, wirft bereits seine Schatten voraus. Man darf sich auf einen erneut sehr bunten Abend freuen, die verpflichteten Künstler versprechen wieder das gewohnt feine, hohe Niveau.

Alle Musiker wurden vor ihren Auftritten interviewt, hier der Link zu den Gesprächen: https://mundartbrettl.de/videos.html

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