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Trachtenverein: Erfolgreiche Theaterpremiere

200112 Theater01aVon Liebesirrungen, hübschen Wirtstöchtern, verarmten Liebhabern, echten Pantoffelhelden und Bohnenkaffee – Eine bunte Mischung lieferte das Drehbuch zum bäuerlichen Schwank „Die Leiter am Kammerfenster“, der jetzt bei den Vagener Neuburglern Premiere feierte

Eine höchst vergnügliche Komödie erwartete die Premierengäste, darunter auch der 1. Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham Hans Schaberl mit seiner Gattin, jüngst in der Faganahalle in Vagen.

Mit dem Stückerl „Die Leiter am Kammerfenster“, einem Bauernschwank in drei Akten aus der Feder von Martin Dornreiter traf das Regie-Team um Marianne Riederer und Stefan Engl genau ins Schwarze. Amüsant, mit gekonntem Wortwitz, urkomischen Situationen und gelungenen Überraschungseffekten begeisterte eine junge frische Theaterriege das Publikum.

Toni (Thomas Ramthun in seiner Paraderolle) und Sepp (bravourös Stefan Riederer) sind gute Freunde und in die beiden hübschen Wirtstöchter Kathi und Vroni (lebensfroh gespielt von Katharina Riederer und Elisabeth Schmid) verliebt. Toni ist mit Kathi schon einig.

Sepp jedoch vermutet, dass Vroni einen anderen Schatz hat, da jede Nacht eine Leiter an ihrem Kammerfenster steht. Da Sepp weder Geld noch Stellung hat, wird er gezwungen, die reiche, jedoch hässliche Tochter des Leitnerbauern, die Zenz (Steffi Hermann begeisterte dabei in Kostüm und Maske und sorgte für jede Menge Zwischenapplaus und feuchte Augen) zu heiraten.

Er sieht aber am zukünftigen Schwiegervater (Rasso Wagner feierte sein Bühnendebüt), der zu einem kleinen und unscheinbaren Pantoffelhelden wurde, wie die Männer von der Mutter (resolut und grandios Andrea Schröder) und der Tochter behandelt werden. Je näher der Tag der Aufgebostbestellung herankommt, desto unerträglicher wird für Sepp der Gedanke, mit Zenz zusammen leben zu müssen. Auch will er vorher herausbekommen, welchen Burschen Vroni ins Herz geschlossen hat, indem er dem Auserwählten eine Falle stellt.

Warum Toni und Sepp sich dann auch noch Schläge von Zenz`s Mutter einhandeln, wie der Leitnerbauer wieder Courage bekommt, ob der Wirt (Markus Braun überzeugt hier in seiner Rolle) mit dem armen Schwiegersohn einverstanden ist, wo der Spreitzer (alias Stefan Engl) seine Hand im Spiel hat und ob Küssen wirklich keine Sünde ist, wird noch nicht verraten.

Mit einem wunderbaren Bühnenbild, zeitgemäßen Kostümen und Maske, schmackhaften Brotzeiten, der Kuchen- und Kaffeebar und den fleißigen Helfern vor Ort sorgten die Vagener Trachtler für einen rundum gelungenen Theaterabend.

Wer nun Lust auf`s Zuschauen bekommen hat, kann dies am kommenden Wochenende, 18. und 19. Januar, jeweils um 19.30 Uhr in der Faganahalle, Mittenkirchener Straße 5.

Eintrittskarten gibt es bei „nah&gut“ Baumann in Vagen, Telefon 08062-7298488 und an der Abendkasse.

Weitere Informationen gibt es hier: Theaterseite beim Trachtenverein

 

(Text/Fotos Wolf)

 

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