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Boschnhaus: Kunstausstellung "NUR FARBE" - Marielle Ehrlich

191109 Marielle01aKunst im Boschnhaus – Ausstellung “NUR FARBE“ mit Aquarellen und Acrylbildern der Vagener Malerin Marielle Ehrlich

Die nächste Kunstausstellung im Vagener Boschnhaus wirft ihre Schatten voraus. Mit Aquarellen und Acrylbildern der Vagener Künstlerin Marielle Ehrlich wird sich das Gemeinschaftshaus am Ausstellungswochenende wieder als ein farbenfroher Mittelpunkt präsentieren.

„Abstrakte Malerei ist für mich von Beginn an, der absolute Weg in Freiheit und Abenteuer. Ein experimentieren mit Farben und Materialien, ein Ausleben von Fantasie, Emotionen und Kreativität“, so die Vagener Malerin über ihr Wirken.

Marielle Ehrlich, Jahrgang 1947, fängt in ihren Arbeiten die Liebe zur Natur, der Region und den Menschen ein. „Die abstrakte Malerei kommt aus meinem tiefsten Inneren. Dann kommt die Auseinandersetzung mit den Gesetzmäßigkeiten der Malerei, mit Komposition, der Farbperspektive und dem Bildschwerpunkt. Es wird dabei im kreativen Prozess auch immer wieder zerstört und übermalt, oft in mehreren Schichten. Ruhige Flächen zu erarbeiten, erfordert von mir Konzentration und viel Zeit. Oft steht ein Bild lange Zeit auf der Staffelei und wird immer wieder abgeändert bis ich beschließe, `Jetzt bleibt es so!`“, spricht die Künstlerin über ihre ganz eigene Arbeitsweise.

Seit 1994 lebt Marielle Ehrlich gemeinsam mit ihrem Mann Gerhard wieder in ihrem Geburtsort. Damals musste ein alter Hühnerstall auf ihrem Anwesen als erstes Atelier herhalten, natürlich mit dem dazu passenden Namen „Kunst im Hühnerstall“. Schon früh gab die gebürtige Vagenerin Kurse in der Malerei, anfangs waren es Kindermalkurse, danach folgten schnell Erwachsenenseminare. „Ich mag grundsätzlich den Begriff `Schüler` nicht. Darum habe ich immer `Kursteilnehmer``, da wir uns gegenseitig unterstützen. Ich stehe beratend zur Seite, ob bei der Themenfindung oder als Hilfestellung bei der Malerei.“

Die Künstlerin selbst arbeitet oft an mehreren abstrakten Bildern gleichzeitig, „wenn ein Bild ruht, kann es Monate dauern bis zur Vollendung“. Marielle Ehrlich arbeitet parallel, zum einen mit großflächiger abstrakter Malerei in Öl und Acryl und andererseits konkret, realistisch in Aquarelltechnik. „Motivation ist für mich die Kritik an der eigenen künstlerischen Arbeit und die Suche nach neuen Ideen und Möglichkeiten“, überdenkt die Gebrauchsgrafikerin ihre Schaffensweise.

Für ihr künstlerisches Engagement und ihre damalige zwanzigjährige Tätigkeit als Maltherapeutin für Menschen mit Behinderung im Einrichtungsverbund Steinhöring (Landkreis Ebersberg) wurde Marielle Ehrlich im Jahr 2014 für den Tassilo-Preis – dem Kulturpreis der Regionalausgaben der Süddeutschen Zeitung- nominiert.

Die Vagener Malerin bleibt auch in Zukunft offen für neue Herausforderungen, Weiterbildung ist dabei immer ein Thema. „Man lernt stets etwas dazu. Einmal im Jahr besuche ich die Kunstakademie in Bad Reichenhall. Volle Konzentration und eine Woche lang die Arbeit mit der abstrakten Malerei inspirieren mich“, erzählt sie freudig.

Mit der Kunstausstellung im Boschnhaus werden nun erstmals ihre Werke vor dem heimischen Publikum präsentiert. Zum Vernissage-Abend freut sich Marielle Ehrlich auf ein kunstbegeistertes Publikum und interessante Gespräche.

 

 

Vernissage am 22. November um 18 Uhr


Ausstellung am 23. und 24. November von 10 bis 17 Uhr

 

(Text/Fotos Wolf)

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