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Trachtenverein: Restauration der Neuburg-Darstellung

 

190425 Neuburg01aDie „Neuburg zu Vagen“ erstrahlt in neuem Glanz – Das Wahrzeichen des Vagener Trachtenvereins wurde restauriert

Nachdem in der kürzlich stattgefundenen Frühjahrsversammlung (wir berichteten) auch die Restauration der Neuburg-Darstellung samt Wagen angesprochen wurde, konnte nun das Wahrzeichen des Vagener Trachtenvereins D`Neuburgler in Gemeinschaftsarbeit ausgebessert und repariert werden.

Unter Anleitung von Stefan Huber und Michael Kronawitter und mit zutun der Vagener Feuerwehrkameraden wurde der Wagen aus seinem Winterquartier im Sägewerk der Familie Schäffler zum Kellerer-Anwesen gebracht. Zwölf Männerleut brauchte es, um die massive Gipsdarstellung auf den Transportwagen zu schieben.

Da der Unterbau der Burg durch Wassereinlagerungen morsch und das Styropor verzogen war, musste eine Reihe von Restaurationsarbeiten durchgeführt werden.

„Die gebrochene Bodenplatte wurde ausgebessert und mit neuen Holzriegeln unterlegt. Der zerbrochene Burggraben wurde wieder am Styropor verleimt und farblich aufgefrischt. Nachdem auch die Reifen des Fahrwerks aufgepumpt wurden, steht der Beteiligung an den kommenden Trachtenfesten in Westerham und Helfendorf nichts im Wege“, so Johann Danner -Schriftführer bei den Neuburglern- erfreut nach dem beendeten Handwerkseinsatz.

Danner war es auch, der anlässlich des Vagener Gaufestes im Jahre 2012 die Idee einer plastischen Burg-Darstellung verwirklichte und eigens dafür in vielen Vorbereitungsstunden die Pläne für den Burgaufbau entwarf. Hierfür fand er in der Vagener Chronik (Herausgeber Manfred Schaulies) Details und ungefähre Ausmaße der damaligen Burganlage.

„Ende des 19. Jahrhunderts fanden sich noch Überreste der Burgmauern, die auf eine ungemein starke Befestigung schließen. Dieselbe, von Südost nach Südwest auf der höchsten Spitze des Berges fortziehend, dürfte mit den Eckrondeln eine Länge von ungefähr 60 Meter und eine Breite von circa 18 Meter gehabt haben“, beschrieb Obermayer, ein damaliger Lehrer, im Jahre 1894 die für ihn noch sichtbaren steinigen Relikte des Burgstalls, von denen in heutiger Zeit leider nichts mehr zu finden ist.

 

 

(Text/Foto Wolf)

 

 

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