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FFW: Jahreshauptversammlung 2019

190406 FFW JHV01a1157 geleistete Ehrenamtsstunden im Dienste des Nächsten – Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vagen standen die Berichte von Vorstand und Ausschüssen sowie die Ehrungen für 25jährige Vereinszugehörigkeit auf der Tagesordnung – Feuerwehrfest zum 150jährigen Gründungsjubiläum im Mai 2020 wirft seine Schatten voraus

Bei der kürzlich stattgefundenen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Vagen im Gasthof Schäffler begrüßte Vorstand Martin Zistl die anwesenden Kameraden, Jugendfeuerwehrler, Ehrenmitglieder und Ehrengäste, darunter den 3.Bürgermeister der Gemeinde Feldkirchen-Westerham Anton Kammerloher sowie Kreisbrandmeister (KBM) Werner Meier-Matheke.

Nach dem Totengedenken hielt Vorstand Zistl einen kurzen Jahresrückblick über die traditionellen, geselligen und sportlichen Aktivitäten. Hierbei nannte er unter anderem die Beteiligung an der Fronleichnamsprozession in Mittenkirchen, am Fußball-Dorfturnier, beim Vagener Dorffest oder am Faschingsumzug. Er dankte allen Kameradenfrauen und Helfern für die Unterstützung und Hilfe zu den Festlichkeiten.

Er verwies auf aktuelle Termine des Vereinskalenders wie etwa dem Florianstag am 4. Mai mit allen Gemeinde-Feuerwehren in Höhenrain, die Fronleichnamsprozession am 20. Juni in Vagen, das Vagener Dorffest Anfang August und den Vereinsjahrtag am 15. September und appellierte zu reger Teilnahme.

Einen besonderen Dank zollte der Vorstand an Peter Grandauer, der als „Stüberl-Wirt“ im Feuerwehrhaus für Ordnung sorgt. „Jeden zweiten Mittwoch findet dort jetzt wieder der Feuerwehr-Stammtisch statt“, so Zistl abschließend und übergab das Wort an seinen 1. Kommandanten Ludwig Gabler.

„Die Vagener Kameraden sind derzeit mit 64 aktiven Mitgliedern eine gut aufgestellte junge Truppe“ so Gabler. Die Aktiven absolvierten im letzten Jahr zahlreiche Übungen, darunter die Hydranten-Begehung, eine Explosions und Feldbrandsimulation, die Besichtigungen von Leitzachwerk und Lackiererei Fischer sowie eine Funkübung.

Mit 545 Stunden schlugen die Einsätze bei Absperrdiensten und Sicherheitswachen im letzten Jahr zu Buche. Hierzu nannte Gabler unter anderem die Absperrdienste an der Faganahalle bei Veranstaltungen, die Erstkommunion, die Boschnhaus-Einweihung, die Sicherung des WSV-Lauf 10, die Sonnwendfeier, die Schloss-Serenade, den Inline-Biathlon, die „Malle-Party“ des Burschenvereins, den Weihnachtsmarkt am Schloss und den Vagener Faschingsumzug.

Bei 19 Technischen Hilfeleistungen (THL) mit insgesamt 572 Einsatzstunden waren die Kameraden im letzten Jahr gefordert. Gabler erwähnte hierbei unter anderem die Personensuche im Stauweiher mit tragischem Ausgang, Verkehrsunfälle auf der Kreisstraße RO 13, Ölspurbeseitigungen im Einsatzgebiet, umgestürzte Bäume oder eine Rettung mit Drehleiter.

Besonders in Erinnerung sei allen Kameraden der Einsatz in Sachrang, um die dortigen Hausdächer von den Schneemassen zu befreien (wir berichteten). Die FFW Vagen wurde zu fünf „überschaubaren“ Bränden gerufen, wie etwa einer starken Rauchentwicklung, einem Schwelbrand oder einem Brand nach dem Faschingsumzug, bei welchem achtlos Unrat angezündet wurde.

Kommandant Gabler verwies des Weiteren auf die kürzliche Übung im Pfarrkindergarten (wir berichteten), die ab jetzt jährlich stattfinden wird. Er dankte den beiden Gerätewarten Bernd Stadler und Andy Ramthun für 202 geleistete Stunden.

Gabler verwies zum Abschluss auf die Modulare Truppausbildung (wir berichteten) und die Lehrgänge zum Gruppenführer, Maschinisten und Atemschutzträger. Geplant sind im laufenden Jahr beispielsweise die Aktiven Dienstversammlung, die Brandmeldeanlagen-Schulung (BMA) am 17. April in Feldkirchen-Westerham, ein Erste-Hilfe-Kurs im Herbst sowie die Leistungsabzeichen-Prüfung. Ludwig Gabler dankte seinem zweiten Kommandanten Matthias Danner, dem Vorstand, allen Kameraden sowie der Gemeinde Feldkirchen-Westerham und der Inspektion für die gute Zusammenarbeit und freute sich, „wenn alle weiterhin fleißig an den Übungen teilnehmen“.

Im Anschluss folgte der Bericht von Jugendwart Thomas Ramthun. Derzeit beteiligen sich 9 Burschen am Feuerwehrleben, leisten Übungen, legen die Basisprüfung zur Modularen Truppausbildung ab (wir berichteten), nahmen am Fußball-Dorfturnier teil und halfen beim Dorffest.

Der Jugendleiter blickte auf die hohen Wissensanforderungen, die in der Basisprüfung umfassend in Theorie und Praxis von den Jugendfeuerwehrlern abverlangt werden. Interessierte Jugendliche ab 14 Jahren sind als Neuaufnahmen willkommen.

Nun folgte der detaillierte Jahresbericht von Schriftführer Rupert Meixner und im Anschluss informierte Kassenwart Jörg Knierim die Kameraden über die solide Finanzlage des Feuerwehrvereins.

KBM Werner Meier-Matheke hatte danach die ehrenvolle Aufgabe an Florian Döbler und Helmut Gottinger das Silberne Feuerwehrehrenzeichen für 25jährige aktive Mitgliedschaft nebst Ehrenurkunde zu überreichen. In seiner Rede dankte er allen Kameraden für deren ehrenamtlichen Dienst, erinnerte ebenfalls an den kraftraubenden Schneeräum-Einsatz in Sachrang und verwies auf die Alarmierung bei Amoklauf. „Nur die Inspektion entscheidet hierbei vor Ort, ob die ortsansässige Wehr ausrücken muss, um die Einsatzkräfte zu schützen“.

Der KBM pflichtete dem Jugendwart bei, dass es bei der Modularen Truppausbildung für die Basisprüfung ein großes Lernpensum für die Jugendlichen zu bewältigen gilt, deshalb aber auch die Ausbildung auf zwei Jahre aufgeteilt werden sollte.

Der 3. Bürgermeister Anton Kammerloher richtete im Anschluss Grußworte der Gesamtgemeinde an die Versammlung. „Es ist beeindruckend, wie viele Kameraden in der Vagener Wehr ihren Ehrenamtsdienst leisten. In 24 Stunden, an 365 Tagen im Jahr immer einsatzbereit zu sein, das verdient einen großen Dank seitens unserer Gemeinde“, so Kammerloher.

Er übermittelte „die guten Vorbereitungswünsche für das Feuerwehrfest zum 150jährigen Gründungsjubiläum im kommenden Jahr“ von Bürgermeister und Schirmherr Hans Schaberl.

Bei Punkt „Wünsche und Anträge“ dankte Vorstand Zistl seinem stellvertretenden Jugendwart Karl Kleeblatt, der das Amt niederlegte, für dessen Engagement. Dieses Ehrenamt wurde an Ludwig Thomae übertragen.

Zistl verwies auf die laufenden Vorbereitungen zum Feuerwehrfest vom 7. bis 11. Mai 2020. Geplant sind hier unter anderem ein Weinfest, der Festsonntag und das Ochsen- und Kesselfleischessen.

Faschingsgildepräsident Benedikt Meixner bedankte sich bei allen Kameraden für deren Hilfe und zeitraubenden Einsatz beim Faschingsumzug und lud zum Helferessen am 3. Mai in das Gasthaus Schäffler.

Michael Zistl ergriff das Wort und lobte ebenfalls „den perfekt organisierten Umzug“ und übermittelte den Dank der Gemeinde.

Bernd Stadler fragte an, ob es für den Einsatz in Sachrang nicht besser gewesen wäre, wenn der Katastrophenfall für den Landkreis Rosenheim gegolten hätte. KBM Meier-Matheke antwortete hierzu, dass es „nichts geändert hätte. Es wären keine anderen Einsatzkräfte gekommen, weil es keine so große Einsatzfläche war, eben nur die Gemeinde Sachrang betraf“.

Georg Meixner appellierte daran, dass darauf zu achten ist, dass mutwillige Gaffer am Einsatzort, wie letztens bei einem Unfall, nichts zu suchen haben, „so etwas darf es nicht geben!“

Vorstand Martin Zistl beschloss danach traditionell mit den Worten „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ die zweistündige Versammlung.

 

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(Text/Foto Wolf)

 

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