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Vagener fordern "Tempo 30"

 

170908 fewe steingarber wojUmfangreiche Sanierungsarbeiten stehen ab Anfang Oktober auf der Staatsstraße 2078 zwischen Feldkirchen-Westerham und Bruckmühl an (wir berichteten). Aufgrund der nötigen Vollsperrung befürchten nun die Vagener, dass der Verkehr in ihrer Ortsmitte stark zunehmen könnte. Der Ruf nach Sicherheitsmaßnahmen wird laut.

Vagen – Der Bauplan sieht vor, die Fahrbahndecke zwischen der östlichen Ortseinfahrt von Feldkirchen und der Zufahrt nach Kugelloh (oberhalb des Aster Bergs) zu erneuern. Von der etwa vierwöchigen Vollsperre für diesen Streckenabschnitt werden nicht nur Feldkirchen, sondern fast alle Ortschaften der Gemeinde betroffen sein.

Die rund 10 000 Fahrzeuge, die täglich durch Feldkirchen fahren, müssen dann ab Bruckmühl großräumig umgeleitet werden. Im Süden über Bruckmühl, Feldolling, Westerham – und eben Vagen.

Offener Brief an die Gemeinde

In einem offenen Brief wandte sich der Ortsbeirat um Brita Ulitz nun an die Verwaltung. Die Befürchtung: „Da es bereits heute, vor allem für ältere Leute, aber auch für Kinder, oft ein Problem ist, die Hauptstraße in Vagen auf Höhe des Anwesens Steingraber zu überqueren, wird sich hier die Verkehrssituation für Fußgänger aufgrund der geplanten Umleitung massiv verschlechtern.“

Lösungsvorschläge hat der Beirat auch schon zur Hand: In dem Schreiben wird die Installation einer Fußgängerampel im Bereich Steingraber-Raiffeisenbank favorisiert. Zudem gewünscht wäre die „Installation eines Zeigefingers aus Richtung Feldolling vor der Friedhofskurve“. Und Ulitz führt weiter aus: „Daneben ist unserer Meinung nach zu prüfen, ob in der Zeit der Staatsstraßen-Sanierung für diesen Bereich der Vagener Hauptstraße eine ,Tempo 30‘-Zone eingerichtet werden kann.“

Im Rathaus wurde schnell auf den Brief aus Vagen reagiert. „Eine sogenannte Behelfsdruckampel im Bereich Steingraber ist bereits genehmigt“, verkündet Karoline Peidli von der Hauptverwaltung gute Nachrichten. Positiv bewertet die Verwaltung auch die Errichtung eines elektronischen Zeigefingers im vom Ortsbeirat vorgeschlagenen Areal. Schlechter sieht es allerdings aus mit der Einrichtung einer „Tempo 30“-Zone: „Es handelt sich hier um eine Kreisstraße. Da hat die Gemeinde erst einmal nichts zu melden“, so Peidli.

Den Vagenern rät sie, erst einmal abzuwarten, wie sich die Verkehrssituation während der Sanierungsarbeiten entwickelt. Einen entsprechenden „30er-Antrag“ könne man dann immer noch an das Landratsamt Rosenheim stellen. Eventuell auch mit Initiierung einer Unterschriftenaktion, so wie die, die derzeit in Sachen „Aiblinger Straße“ aktiv ist (wir berichteten).

(Quelle: OVB-Online)

 

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  • Gast - Oliver

    Prinzipiell sind das ja gute Ideen.
    Ich frage mich aber, warum aus Richtung Feldolling kommend, erst kurz vor der Friedhofskurve ein Hinweis (Zeigefinger) aufgestellt werden soll?
    Da ist man dann schon mind. 200m durch die Ortschaft gefahren.
    Es wäre sinnvoller am Ortseingang, von Feldolling kommend, eine bauliche Veränderung vorzunehmen, das hier niemand mehr mit weit über 50km/h in die Ortschaft schiessen kann, wie man das jeden Tag zu fast jeder Tageszeit beobachten kann. Das Problem besteht ja schon immer, nicht erst jetzt wenn die Umleitung kommt. Eine "Mittelinsel" (ich bin nicht sicher, ob das der fachlich richtige Begriff ist) wäre hier empfehlenswert, da reduziert jeder freiwillig die Geschwindigkeit und man bräuchte keine Zeigefinger, Smiley-Schilder oder ähnlichen "Spielkram", der kaum hilft.

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