Nahversorgung ist Lebensqualität

Das Ziel des Projekts „Nahversorgung ist Lebensqualität" hängt zunehmend von der Entwicklung unseres Lebensraumes ab. Globalisierung und Regionalisierung sind keine Gegensätze. Sie bedingen einander. Regional kann und muss. Der Trend zur Konzentration in der Wirtschaft schreitet immer mehr voran. Supermärkte, die einst die Tante-Emma-Läden verdrängt haben, werden heute von großen Einkaufszentren am Ortsrand ausgestochen.

Die Idee der Nahversorgung setzt auf kurze Wege. Die enge Verbindung von Gebiet, Kundschaft und Produkt schafft Vertrauen und bietet die Möglichkeit, die Qualität und Einzigartigkeit der Region und ihrer Produktvielfalt wieder zu entdecken. Damit geht einher, dass die regionale Wirtschaftskraft und die wirtschaftliche Belebung der Orte gestärkt wird.

Wir sind der Meinung, dass solche von unten getragenen Projekte Schule machen werden, denn nur in der Gemeinschaft lassen sich die Probleme unserer heutigen Zeit lösen.

Stellt man sich die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für die Lebensqualität und das Klima in einer Gemeinde, wird schnell deutlich, dass es die Bürgerinnen und Bürger selbst sind, denn sie entscheiden mit ihrem Engagement und mit ihrem Verhalten, welche „Träger der Lebensqualität" es auch in Zukunft noch in ihrer Gemeinde geben wird.

Darum geht es.

Auf den ersten Blick erscheint Lebensqualität für jeden etwas anderes zu sein. Aber nur auf den ersten Blick! Selbstorganisation ist gefragt. Dieses Pro­jekt basiert auf Eigeninitiative und Eigen­verantwortung. Es ermöglicht jedem die Teilnahme und gibt Hilfe zur Selbsthilfe, basierend auf den Erfahrungen von vielen anderen Gemeinden mit gleicher Aus­gangssituation, begleitet von qualifizierten und erfahrenen Projektbetreuerinnen.

Grundsätze des Projektes
"Nahversorgung ist Lebensqualität - Lebensqualität durch Nähe"

Ganzheitlich und umfassend, es berührt alle Bürgerinnen und Bürger in allen Lebenslagen. An Bürgern, nicht an Experten orientiert, theoretische Phrasen, mit Fremdwörtern gespickt, bringen uns nicht weiter, das Projekt muss für jeden nachvollziehbar und transparent sein. Pro und nicht gegen, für Lebensqualität tritt jeder ein, dies ist keine Frage der Zugehörigkeit zu Parteien und Interessenverbänden oder Vereinigungen. Lebensqualität beginnt in den Köpfen unserer Bürgerinnen und Bürger. Um nachhaltige positive Entwicklungen einzuleiten, muß das Bewußtsein der Menschen für Nähe entwickelt bzw. geschärft werden. Hierfür wurde das Projekt "Nahversorgung ist Lebensqualität" entwickelt und schon in mehr als 130 Gemeinden in Bayern und Österreich eingesetzt. Es beginnt dort, wo andere Konzepte und Prozesse meist aufhören, bei der Umsetzung. Bereits angestoßene Prozesse wie Dorferneuerung und Agenda 21 können damit auf der Bewußtseinsebene eingeleitet, begleitet oder vertieft werden.

Das Kommunalprojekt hat deshalb folgende Ziele:

  • Bewußtsein und Sympathie für die Träger der örtlichen Lebensqualität zu erzeugen
  • Ein verstärktes "Wir-Gefühl" für Dorf, Gemeinde, Markt, Pfarrei und Region zu entwickeln
  • Lehrstellen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und zu schaffen
  • Ein Klima des Vertrauens zwischen regionalen Anbietern und Nachfragern aufzubauen
  • Ein positives Klima für Selbständigkeit und damit Hof- und Geschäftsnachfol­ger herzustellen, damit die Strukturen intakt bleiben
  • Kaufkraft am Ort zu binden und die Wertschöpfung im Ort zu verstärken
  • Kooperation statt Konfrontation der Beteiligten im Ort herbeizuführen

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