Bergham

Wanderung: Feldolling - Bergham – Bruckmühl - Mangfallweg 

11,5 km, Gehzeit ca. 3 Std. 

Ausgangspunkt ist die Kirche St. Nikolaus in Feldolling.

{AF}Kirche St. Nikolaus Feldolling

Die Kirche stammt aus der Spätgotik. Sie ist dem Hl. Nikolaus geweiht. Die Kirche hat keinen eigent-lichen Turm, sondern einen Dachreiter über dem Westgipfel. Über dem schlichten Altar im Inneren der Kirche steht eine sehr schöne spätgotische Kreuzigungsgruppen aus der Zeit um 1450. Bei der letzten Restaurierung wurden an der Emporenbrüstung herrliche Originalfassungen von gotischen Kerb-schnitten in rötlich rostbraun getönten Farben freigelegt.  Eine Arbeit zeigt ein Ziffernblatt mit der Jahreszahl 1525, dem Erbauungsjahr der Kirche, eine andere ein Wappen mit Hirsch und Falke, sicherlich ein Zusammenhang mit dem Grafengeschlecht der Falkensteiner.

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Der Weg führt die Kirchstraße entlang in östlicher Richtung bis zur Samerstraße. Wir biegen rechts ab und gehen bis zum Ende der Teerstraße. Vor dem letzten freistehenden Haus biegen wir links ab und folgen einem Feldweg, der einen leichten Abhang hinabführt. Vor uns tut sich ein weites herrliches Wiesental auf. An einer alten Steinbrücke vorbei führt uns ein Feldweg den Feldkirchner Bach entlang bis in den Wald hinein.

Wer nur wenig Zeit hat, der kann über die Steinbrücke gehen, nach ca 50m die Bahngleise vorsichtig überschreiten (Achtung: Kein offizieller Bahnübergang!), über einen kleinen Weg trockenen Fußes das Feuchtbiotop durchqueren und über den Mangfallweg nach Feldolling zurückkehren.

Wir folgen jedoch dem Feldkirchner Bach in den Wald bis zu einer Holzlegestelle mit einem Jägerstand. Links zweigt nun ein Weg ab, der über den Berghang hinauf nach Neuhaus führt. Wir bleiben jedoch vorerst im Tal und gehen geradeaus weiter bis der Feldkirchner Bach unter den Bahngleisen verschwindet und in die Mangfall mündet. An dieser Stelle führt ein Forstweg den Berghang hinauf. Wir zweigen von diesem rechts ab und gehen einen Pfadweg steil im Zickzack den Berg hinauf. Unterwegs eröffnen sich uns immer wieder ausgesprochen reizvolle Blicke in das Mangfalltal. Wir kommen unterhalb eines Wildgeheges wieder auf einen fahrbaren Forstweg und folgen diesem nach rechts. Unmittelbar vor Bergham verlassen wir den Wald und sehen bei schönem Wetter eine traumhafte Panoramakulisse vor uns, die bis weit in den Chiemgau hineinreicht.

Wir durchqueren Bergham bis zu der kleinen Berghamer Kapelle. Eine kleine Rast lohnt sich dort.

{AF}Kapelle in Bergham

Das Berghamer Kirchlein ist sehenswert. Es enthält unter anderem ein Votivbild aus der Zeit der französischen Kriege um 1800. Die Einwohner fliehen mit den Pferden durch die Mangfall, während sich frz. Soldaten in Bergham „umsehen“.

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Hinter der Kapelle führt am Wasserreservoir vorbei ein markierter Wanderweg im Wald an der Bergkante entlang nach Bruckmühl. Von dort aus können wir mit dem Zug nach Westerham zurückfahren und uns bis zur Abfahrt im schattigen Biergarten am Bruckmühler Bahnhof stärken oder wir können am Mangfallradweg nach Feldolling zurückkehren. Es empfiehlt sich hierbei, bis zu den Vagener Stauseen der Leitzachwerke an der südlichen Seite der Mangfall zu gehen. Ein schöne Dammpromenade führt uns dort durch schattige Auwälder und weitläufige Uferzonen an rauschenden Wasserstaustufen vorbei flußaufwärts bis zu der alten Eisenbahnbrücke an den Stauseen.

Wir überqueren diese und gehen nun am nördlichen Mangfallufer an Badebuchten und einem herrlichen Feuchtbiotop entlang flußaufwärts zurück nach Feldolling.

Variante: Von Bergham aus können wir auch über Neuhaus zurück nach Feldolling gehen. Aus dem Walde vor Bergham kommend gehen wir dazu links bergauf bis zu einem Kreuzmarterl. Dort führt ein Waldweg nach Neuhaus, einem alleinstehenden Bauernhaus auf einer Waldlichtung. Vor diesem Haus biegt ein kleiner Weg links ab. Er bringt uns zurück an die Holzlegestelle mit dem Jägerstand am Feldkirchner Bach, wie bereits beschrieben.

 

-> Gemäldegalerie Bruckmühl

-> Tierkunde - Museum Bruckmühl


 

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