Vagen - Seeham

Wanderung: Vagen - Seeham

7,5 km, Gehzeit ca 2 Std.

Ausgangspunkt ist die „Wallner Alm“ am Tuffberg. Wir erreichen sie, wenn wir von Vagen aus die Neuburgstraße Richtung Irschenberg fahren und dann nach dem Ortsende am Waldrand rechts in einen Feldweg einbiegen. Inmitten des für die Vagener im Winter sehr wertvollen Ski- und Rodelhanges liegt die Wallner Alm.

Der Weg führt hinter der Alm leicht bergauf und gewährt einen herrlichen Blick auf Vagen, Bruckmühl und die Weite des Mangfalltales. Nach der Überquerung des Skihanges führt der Weg nahezu eben am Berghang entlang. Hier liegt ein Vagener und Bruckmühler Trinkwasserreservoir. Unzählige kleine Bäche vereinen sich zu dem künstlich angelegten, quer zum Hang verlaufenden Goldbacherl. Ein unbeschreiblich schönes Naturerlebnis! Ohne Zweifel ist dies eines der schönsten Plätze in der Gemeinde. Wir folgen dem Goldbach bis zu einem befahrbaren Waldweg, dem „Seehamer Weg“, der den Goldbach überquert. Hier steigen wir den Tuffberg hinauf.
{AF}

Vagener Tuffberg
Hier befindet sich auch einer der wenigen Standorte des Bayerischen Löffelkrautes, einer Pflanze, die nur in Bayern vorkommt und auch hier nur an quelligen Standorten. Wesentlicher Teil des großteils bewaldeten Schutzgebiets ist ein künstlich angelegter  Bachlauf, in dem sich das Wasser  der Quellaustritte sammelt. Dieser ist abschnittsweise dicht mit Merk, Brunnenkresse und Armleuchteralgen bewachsen, die als Indiz für gute Wasserqualität gelten.

{/AF}

Oben angekommen, verlassen wir den Wald und gehen auf einer Hochebene in südlicher Richtung geradewegs die Straße auf den Bauernhof David zu. Am Hof vorbei wenden wir uns nach links. Ein Feldweg führt dort an der Bergkante zur Vagener Schloßalm. Ein fantastischer Panoramablick auf die Alpen und in das Leitzachtal belohnt uns hier für alle aufgebrachte Mühe. Kurz vor der Schloßalm führt ein Pfadweg am Waldrand entlang steil bergab nach Schöffleiten. Am Bauernhof vorbei kommen wir auf die Straße nach Esterndorf. Wir folgen ihr in westlicher Richtung bis zur Leitzach, die vor allem von Kindern noch sehr gerne zu einem erfrischenden Bad genutzt wird. Nach der Leitzachbrücke verlassen wir die Esterndorfer Straße wieder und biegen links in einen Fahrweg ein, der uns an einem Jugendzeltplatz vorbei bis zu einem alleinstehenden Anwesen führt. Vor diesem geht ein schmaler Pfadweg in südlicher Richtung leicht den Berghang hinauf und mündet in einen Waldweg. Wir folgen diesem bergauf in südlicher Richtung, unterqueren die Autobahn und kommen so über Großseeham geradewegs zum Seehamer See. Je nach Wetter und Jahreszeit empfiehlt sich ein Bad im See, eine Ruderbootsfahrt um die Inseln oder aber eine Rundwanderung um dieses traumhaft schöne Seen- und Feuchtgebiet. Zurück nach Vagen geht es anfangs auf dem gleichen Weg. Wir unterqueren erneut die Autobahn und folgen dem Forstweg bis rechts der Weg nach Vagen abzweigt. Hier halten wir uns links und gehen am Waldrand entlang geradeaus bis zur Bergkante. An den gewaltigen Wasserrohren des Leitzachkraftwerkes steigen wir auf eigene Gefahr 300 Treppenstufen hinab ins Leitzachtal. Wir überqueren die Leitzach und steigen auf der anderen Seite des Tales an den Rohren die Treppenstufen wieder hinauf. Oben an der Bergkante angelangt, gehen wir in nördlicher Richtung geradewegs auf den großen Wasserturm zu und steigen an ihm einen betonierten Weg hinab. Am Ende der betonierten Strecke kreuzt ein Waldweg die Rohre. Wir biegen hier rechts ab, unterqueren die Rohre oberhalb der Talsohle und kommen so durch ein kleines Waldstück zum Vagener Schloß. Wir zweigen unmittelbar vor dem Schloß rechts ab und kehren über den traumhaft schönen Goldbachweg zur Wallner Alm zurück.
{AF}


Die Neuburg
Ein   genaues Bild der Burg existiert nicht, jedoch sind im Falkensteiner Codex,   einer Besitztumsbeschreibung, Skizzen und Szenen von dort abgebildet. Die   Burg lag auf einem Bergvorsprung östlich neben der heutigen Straße von Vagen   nach Irschenberg. Graf Siboto II. von Weyarn hat mit dem Bau begonnen,   nachdem er 1136 an der Stelle seiner Stammburg Weyarn ein Kloster gestiftet   hatte. Seine Erbtochter Gertrud war mit Rudolf Graf von Falkenstein   verheiratet, so kam die Neuburg in den Besitz dieses Geschlechts. Die   Burgkapelle wurde 1164 geweiht. Zu diesem Zeitpunkt dürften auch die   Wohnräume bezugsfertig gewesen sein. Die   Burg wurde vollständig abgetragen. Die Steine verwendete man unter anderem   für den Bau der Weihenlindener Wallfahrtskirche.

{/AF}

Andere Sprache?

deenfrites

Vagen Newsletter

Melden Sie sich doch zum Newsletter an: jeden Montag alle Infos auf Ihr Handy oder in Ihr Posfach:

Newsletter Anmeldung

Kontakt zum Webteam

Sie möchten etwas mitteilen?
Dann senden Sie bitte Ihre E-Mail an die folgende E-Mail Adresse:

info (at) vagen.de