Mangfallweg

Radtour: Westerham - Bruckmühl - Kirchdorf – Unterwertach - Feldkirchen

17 km, Fahrzeit ca. 2 Std.

Wir fahren vom Bahnhof in Westerham in östlicher Richtung die Bahngleise entlang bis nach Feldolling. Dort biegen wir in Richtung Vagen nach rechts ab auf die Kreisstraße bevor wir vor der Mangfallbrücke  links abbiegen und, an der Kläranlage und dem Bauhof vorbei, am Mangfalldammweg bis nach Bruckmühl fahren. Der Dammweg führt an einem wunderschönen Feuchtbiotop vorbei, das zu Naturbeobachtungen einlädt. Badebuchten am Fluss erlauben ein erfrischendes Bad, ein Picknick oder ein Grillen an der mittlerweile wieder sauberer gewordenen Mangfall.
In Bruckmühl angekommen überqueren wir linker Hand die Bahngleise, fahren auf der Bahnhofstraße und auf der „Müller zur Bruck-Straße" an dem „Salus"-Betriebsgelände und dem Modehaus Boenisch vorbei und biegen danach links ab in die Berghamer Straße. Nach 50m biegen wir rechts in die Blumenstraße, die uns, die Staatsstraße überquerend, direkt nach Kirchdorf führt.
{AF}Kirchdorf am Haunpold: St. Vigilius - Kirche

Weithin grüßt der hohe, auf einem Achteck aufgesetzte Turm in das Mangfalltal und unterstreicht die ursprüngliche Bedeutung des „Kirchdorfes" für die Ortschaften Höhenrain, Unterlaus, Holzham und Ginsham. Eine sehr frühe Kirche ist anzunehmen, da der merowingische Reihengräberfriedhof südwestlich vom heutigen Friedhof bedeutend größer war als heute! Der Name „Chiridorf" erscheint 975/980 erstmals in Regensburger Urkunden, wenn auch die Pfarrei St. Vigil erstmals 1250 genannt wird. Vier große Maierhöfe liegen unmittelbar um die Kirche.
Die romanische Urkirche brannte bis auf den Turm völlig ab, deshalb baute Hans von Holnstain 1470 die heutige gotische Kirche neu. Die 1697 vorgenommene barocke Ausstattung der Kirche wurde bei der neuerlichen Gotisierung 1875 entfernt. Die Altäre und die Kanzel sind neugotisch. Im Hauptaltar steht St. Vigil, der erste Bischof von Trient, der im Jahre 400 von Heiden erschlagen wurde.

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„Am Griesberg" entlang fahren wir bis zur Haunpoldstraße, überqueren dort auf einer kleinen Brücke den Kirchdorfer Bach und radeln dann den Bach entlang bis zur Maxhofener Straße. Nach links führt nun der Weg nach Maxhofen. Wer genügend Zeit hat, der lehnt am Ortsende sein Rad an einen Baum und geht zu Fuß über Hügel, lichte Wälder und Bäche den Kreuzweg hinauf nach Kleinhöhenrain zur Kirche und zum Gasthof „Schöne Aussicht", wie er extra in diesem Führer beschrieben ist.

{AF}Schloß Maxhofen


Das kleine Barockschloß trug ursprünglich den Namen Ainhofen und war Stammsitz der Edlen von Ainhofen. Nach dem Erlöschen des Geschlechts kam es zunächst in den Besitz von Herrn Wolfgang Scherr, der das Schloß im Stile der Renaissance bauen ließ. 1683 erwarb es Graf Maximilian von Preysing, baute es barock um und erweiterte es. Dazu erhielt er die Hofmarksgerechtigkeit. 1772 kauften es die Grafen von Tattenbach auf Maxlrain. In der zweiten Hälfte des 19. Jh. kam das Schloß immer mehr in Verfall. Das Nebengebäude wurde sogar abgebrochen. Graf Arco von Valley renovierte es und richtete es als Jagdschloß ein. Später kam es in den Besitz der Grafen Lerchenfeld-Köfering. Das Hauptgebäude wurde unter Beibehaltung seiner Grundform mit Schopfwalmdach und großem Zwerchgiebel im Rokokostil umgestaltet. Ein hübscher kleiner Garten mit Wasserspielen und zwei Nebengebäuden mit Walmdach stammen aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. 1913 kam das Schloß in den Besitz der Landesversicherungsanstalt, die es lange Zeit als Altenheim nutzte. Nun ist die Stadt München Besitzer, die es als Schullandheim verwendet und stilgerecht hervorragend renovieren ließ. In seiner Substanz hat Schloß Maxhofen viele Jahrhunderte überstanden und ist so bis heute eine Perle inmitten einer idyllischen Landschaft geblieben.

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Die Radtour geht von Maxhofen über eine wenig befahrene Straße weiter nach Unterwertach, dort biegen wir rechts ab und dann nach 500m wieder  links ab auf einen Feldweg. Diesem folgen wir bis wir kurz vor Feldkirchen auf die Kreisstraße Feldkirchen-Höhenrain stoßen.

{AF}Schloß Staudach


Erbaut im Jahre 1901 von Rittmeister Alfred Papst aus Selb in Oberfranken.

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Mit Blick auf das Schloß Staudach und eine dorthin führende traumhaft schöne Lindenallee fahren wir bergabwärts nach Feldkirchen und biegen dann nach der Kirche St. Laurentius links in die Westerhamer Straße ein, die uns, meistens auf einem Radweg, nach Westerham zum Bahnhof zurückbringt.

 

 

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