Von Westerham über Schöffleiten nach Feldolling

Radtour: Westerham – Naring – Esterndorf - Schöffleiten – Vagen - Feldolling

19 km, Fahrzeit ca. 2 Std.

Vom Westerhamer Bahnhof aus fahren wir die Bahnhofstraße in östlicher Richtung, überqueren rechter Hand die Bahngleise und fahren geradewegs über die „Ahornallee" und die Höhenkirchener Straße bergab in die Miesbacher Straße. Wir überqueren die Mangfallbrücke und biegen unmittelbar danach links ab in die Naringer Straße. Über Erb und Naring kommen wir durch das landschaftlich reizvolle „Goldene Tal" nach Holzolling. Hier biegen wir links ab in Richtung Esterndorf.

Eine kleine Teerstraße führt uns durch das wegen seiner bunten Auwälder und naturbelassenen Wiesen wunderschöne Leitzachtal. Vorbei an den großen Rohren des Leitzachkraftwerkes erreichen wir Schöffleiten und bleiben noch 2 km auf diesem Weg, bis wir links in Richtung Vagen abbiegen. Einen kleinen Berg hinauf geht es nun über Stolzenberg und ein kleines Waldstück bis zur Verbindungsstraße zwischen Vagen und Irschenberg.

Dort biegen wir links in Richtung Vagen ab und lassen uns gemütlich den langen Vagener Berg hinunterrollen. Vor der letzten Kurve empfiehlt es sich noch einmal zu bremsen und auf einem Bankerl den herrlichen Blick auf Vagen und das Mangfalltal zu genießen. Gleich nachdem wir in Vagen auf einer kleinen Brücke das Goldbacherl überquert haben, biegen wir links ab in die Goldbachstraße. An einem schönen Mühlrad vorbei führt uns der Weg bis zum Vagener Schloß. Wir werfen einen Blick auf das nette Schlößchen im Neurenaissancestil mit einem imposanten Springbrunnen im davor liegenden Schloßpark und fahren dann unterhalb des Schlosses vorbei, biegen kurz nach rechts ab in den Schloßweg und dann gleich wieder nach links in die Fichtenstraße. Wir verlassen Vagen und fahren geradewegs auf das Leitzachkraftwerk zu. Wem etwas mehr Zeit bleibt, der sollte jedoch vorher noch ein paar Minuten in der schönen Vagener Kirche verweilen.

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Vagen: Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

1Pfarrkirche315 wird die Kirche erstmals in den Konradinischen Matrikeln genannt. Sie war eine Filialkirche von Götting. Seit 1958 ist sie Pfarrkirche der Pfarrei Vagen. Wie die Inschrift am Chorbogen besagt, wurde die auf gotische Ursprünge zurückreichende Kirche 1746 durch Pfarrer Stephan Mayr und den Pfleger der Valley Anton Vogt (gleichzeitiger Herr der Hofmark Vagen) in ihren heutigen Stand umgebaut. Der einfache Saalbau ist lichtdurchflutet und das Innere im Barock ausgestaltet.Pfarrkirche Innen Imposant ist beim Eingang die Figur des Hl. Rasso mit bayr. Fähnlein, Herzogskrone und goldenem Mantel. Die Ausmalung mit Deckenfresken und barocken Stukkaturen sind bei einer neueren Restauration entstanden und dem Kirchenraum nachempfunden, geben aber farblich dem Inneren eine fröhliche, lebensbejahende Stimmung. Interessant ist die Grablege der gräflichen Familie Boos von Waldeck und Montfort an der westlichen Außenmauer, ein klassizistisches Epitaph des Franz Anton Vogt, Hofmarksherren und seiner Familie. Der Friedhof umgibt die Kirche wie eine Burgfeste und besticht durch seine einfache, naturnahe Gestaltung der Gräber.

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Nach dem Kraftwerk biegen wir rechts ab und radeln die Stauseen entlang, die Kreisstraße Vagen - Feldkirchen überquerend, bis zur Mangfall. Die ehemalige Eisenbahnbrücke passierend biegen wir links ab nach Feldolling und folgen dem markierten Mangfallradweg an den Feuchtbiotopen vorbei über Feldolling, nochmals die Kreisstraße überquerend, die Bahngleise entlang bis nach Westerham.

 

 

 

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