Musikkapelle Vagen

Ein Bunter Konzertabend verzaubert die Besucher

Von Königinnen, Gladiatoren, Soldaten, Seemänner und spanischen Tänzern handelten die Stücke beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Vagen. In der vollbesetzten Halle im Kultur- und Sportzentrum in Feldkirchen boten die Vagener ihren Zuhörern einen bunten Konzertabend.

Frühjahrs Konzert 2016Mit „Pepita“ einem Marsch von Carl Neumann eröffnete die Kapelle unter der Leitung von Dirigent Jürgen Schubert das Konzert. Dann kam mit der „Ouvertüre 1812“ von Pjotr Tschaikowski gleich einer der Höhepunkte des Abends. Dieses Stück erinnert an den Sieg Russlands über Napoleons Armeen. Besonders der imposante Schlussteil nimmt die Zuhörer förmlich mit auf das Schlachtfeld. Um einiges ruhiger ist dagegen der Walzer „Donausagen“ von Julius Fuick, mit dem die Kapelle das Konzert fortführte. Danach glänzte Robert Gabler auf der Tuba als Solist im Stück „Tuba Concerto Espanol“ von Kurt Gäble. Hier war die Tuba einmal nicht nur ein Begleitinstrument, sondern der Solist ließ die schönsten Melodien aus seinem Instrument erklingen, die vom Orchester umrahmt wurden. Mit dem Marsch „ Der Sonne entgegen“ von Anton Ulbrich entließ die Kapelle die Zuhörer in eine kurze Pause.

16 Frauen und 37 Männer, also 53 Musiker, spielten beim Konzert mit. Zusammengerechnet sind sie 1863 Jahre alt, was ein Durchschnittsalter von 35 Jahren ergibt. 27 davon sind bereits verheiratet und haben insgesamt 60 Kinder, wusste der Ansager Siamak Golshani. Er erzählte nicht nur statistisches über die Musikkapelle, sondern plauderte auch etwas aus dem Nähkästchen und stimmte die Besucher gekonnt auf die Stücke ein.

Mit dem Bravour-Marsch „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik eröffneten die Musiker den zweiten Teil und ließen schon erahnen, was die Zuhörer noch alles erwartet. Doch zunächst folgten sanftere Töne und ein Stück, auf das sich besonders die jüngeren Konzertbesucher freuten. Mit den Highlights der verschiedenen Melodien aus dem bekannten Disney Animationsfilm „Die Eiskönigin“, die von Stephen Bulla arrangiert wurden, erweckten die Musiker die Figuren dieses Films zum Leben und holten sie in den Konzertsaal. Dann folgte eine Polka des Lieblingskomponisten des Dirigenten. Die ruhige und besinnliche „Bodensee-Polka“ von Alexander Pfluger ließ die Zuhörer noch einmal etwas entspannen. Dann ging es auf hohe See.

Die Filmmusik von „Das Boot“, einem der erfolgreichsten deutschen Filme, komponiert von Klaus Doldinger und arrangiert von Walter Ratzek ließ die Wellen der Emotionen höher schlagen. Zurück im Hafen der Heimat wurden die Zuhörer beim nächsten Stück von vier bezaubernden Sängerinnen mitgenommen. Mit dem Lied von Dusty Springfield „Son of a Precher Man“, komponiert von John Hurly und Ronnie Wilkins sangen sich Maria Benda, Maja Strobelt, Sophia Golshani und Siamak Golshani in die Herzen der Besucher.

Mit dem Marsch „Kaiserin Sissi“ von Timo Dellweg sollte der Konzertabend eigentlich zu Ende sein. Doch die Konzertbesucher waren so begeistert von den Darbietungen der Musikkapelle, dass sie mit tosendem Applaus noch Zugaben forderten. Dem kamen die Musiker gerne nach und ließen noch den Marsch „Textilaku“ von Karel Padivy, „One Moment in Time“ von Albert Hammond und John Bettis folgen ehe sie sich traditionell mit dem „Vagener Jubiläums Marsch“ von Max Eham endgültig verabschiedeten.

(Text Engl/Fotos Meixner)

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