Anmeldung für Nachrichten aus Vagen

Nutzen Sie doch unseren neuesten Service: die Nachrichten aus Vagen - ihr automatischer Informationsdienst.
Die Artikel der letzten Woche und die neuesten Termine zu Ihnen nach Hause oder aufs Handy. Hier anmelden!

Verkehrssituation an der Adalbert-Stifter-Straße.

Das „Sorgenkind“ des Vagener Ortsrates

Seit über fünf Jahren führt der Vagener Ortsrat einen Kampf: Das Gremium ist überzeugt, dass an der Adalbert-Stifter-Straße eine Querungshilfe geschaffen werden muss, um insbesondere den Schulweg sicherer zu gestalten (wir berichteten). Nun steht die Mission jedoch kurz vor dem scheitern.

Das erste Schreiben, in dem sich der Vagener Ortsrat mit der Kreuzung an der Adalbert-Stifter-Straße auseinandersetzte, erreichte die Gemeindeverwaltung Ende Juni 2011. Seitdem ist im Hintergrund viel passiert. An der Situation am Vagener Ortseingang von Bruckmühl aus kommend hat sich indes nichts verändert – und so wird es wohl auch bleiben, „Wir haben probiert, was geht, aber es geht nichts“, zieht Wolfgang Hunger von der Bauverwaltung Bilanz.

Rückblick: Nach dem ersten Schreiben des Ortsrates, in dem die Idee der Querungshilfe aufgeworfen wurde, folgten viele Gespräche mit der Verwaltung. Im Mai 2014 dann beschäftigte sich ein Architekturbüro mit der Angelegenheit. Auch das Landratsamt Rosenheim wurde eingeschaltet. Es folgten Ortstermine, die Einrichtung eines Lotsendienstes, der bis heute Bestand hat, und schlussendlich das Aus für die Querungshilfe. Denn: „Für den Bau wäre ein Grunderwerb nötig. Der Besitzer ist allerdings nicht zum Verkauf bereit“, stellt Bürgermeister Schweiger klar.

Die endgültige Absage erreichte den Vagener Ortsrat laut den Unterlagen von dessen Sprecherin Brita Ulitz im März diesen Jahres. Die Realisierung des Bauprojektes war wohl auch deshalb unmöglich, da die Situation – nach Messungen, die unter anderem von der Kommunalen Verkehrsüberwachung durchgeführt wurden – nicht als kritisch bewertet wird. „Die Hälfte der Autofahrer ist hier mit unter 30 Kilometern pro Stunde unterwegs. Die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 37,8 km/h“, führt Bürgermeister Schweiger aus.

„Zum Haareraufen“, so fasste der Ortsrat die Absage auf – und holte einen Plan B aus der Schublade. „Das Mindeste wäre es doch, die Lotsen-Schilder so aufzustellen, dass diese auch vor der Einbiegung gesehen werden“, kritisiert Ulitz den aktuellen Schilderstandort. Ein Argument, das der Bürgermeister nicht gelten lässt. „Die Lotsenschilder sind genauso aufgestellt, wie es die Vorschriften von Ordnungsamt und Polizei besagen.“ Und weiter: „Das hier ist nicht die Entscheidung des Ortsrates, sondern der Verwaltung. Schließlich übernimmt die Gemeinde auch die Haftung“, so der Rathauschef.

Diese Antwort frustriert den Ortsrat: „Dass nach all den Bemühungen nichts anderes für die Kinder herauskommt, als Lotsenschilder, die noch dazu in der falschen Richtung angebracht wurden, schreit zum Himmel“, sagt Ulitz. Trotz der Absagen wollen sie und ihr Ortsrat-Team die Angelegenheit nicht aus den Augen verlieren. Zur Sprache kommen könnte das Thema eventuell erneut bei einer der nächsten Sitzungen des Umwelt- und Energieausschuss sowie des Ausschusses für soziale Ortsentwicklung.

(Quelle: OVB-Online Foto: Merk)

 

Sie haben Fragen, Anregungen oder Kommentare? Einfach ganz unten auf dieser Seite auf "Kommentar hinzufügen" klicken, Name und E-Mail Adresse angeben und Text eintragen, dann Anweisungen folgen - fertig.

 

 

 

 

 
Kommentar hinzufügen
  • Keine Kommentare gefunden

Vagen Newsletter

Melden Sie sich doch zum Newsletter an: jeden Montag alle Infos auf Ihr Handy oder in Ihr Posfach:

Newsletter Anmeldung

Kontakt zum Webteam

Sie möchten etwas mitteilen?
Dann senden Sie bitte Ihre E-Mail an die folgende E-Mail Adresse:

info (at) vagen.de