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Schwerer Weg hin zum Spielplatz.

161006 Spielplatz01Seit Monaten wünschen sich die Bewohner des Vagener „Aulandes“ einen Spielplatz (wir berichteten). Nun wurde die Angelegenheit erneut im Feldkirchen-Westerhamer Bauausschuss behandelt. Ein passendes Areal schien gefunden – bis sich naturschutzrechtliche Bedenken auftaten. Nun wurde die Angelegenheit erneut vertagt.

Feldkirchen-Westerham – Im nordöstlichen Teil des Baugebietes, so erläuterte Hermann Weber von der Bauverwaltung, könnte ein Kinderspielplatz angelegt werden. Um die Spielgeräte auch gut aufstellen zu können, müssten drei bis sechs Obstbäume gefällt werden. Diese könnten an anderer Stelle wieder neu gepflanzt werden, wie Weber darlegte.

Diese Planungen stießen besonders bei Elisabeth Spielmann (Grüne) auf Missfallen: „Das Areal ist als ökologische Ausgleichsfläche gekennzeichnet. So etwas legt man doch nicht zum Spaß an.“ Und weiter: „Diese Flächen dürfen maximal einmal im Jahr gemäht werden. Da sehe ich viele Beschwerden von Eltern auf uns zu kommen.“ Sie regte an, zunächst einen Vor-Ort-Termin anzusetzen, „damit wir alle Möglichkeiten im Blick haben, wo sich ein Spielplatz eignen würde.“ Einen favorisierten Standort hatte die „Grünen“-Rätin bereits ausgemacht: Ihrer Ansicht nach könne der Spielplatz dort angelegt werden, wo sich derzeit der Bolzplatz befindet, direkt am Waldrand gelegen. Das Areal liegt indes weiter weg von der Bebauung, auf der anderen Seite des dort befindlichen Walls. „Es pressiert doch nicht mit der Entscheidung“, argumentierte Spielmann für den Vor-Ort-Termin. „Bei allem Respekt, aber spielende Kinder in der Natur finde ich um einiges wichtiger, als die Ausgleichsflächen“, plädierte Bürgermeister Bernhard Schweiger für eine schnelle Entscheidung. Dem schloss sich auch Christiane Noisternig (CSU) an: „Ich kann heute entscheiden. Und zwar für die von der Verwaltung vorgeschlagene Lage des Spielplatzes.“

Klaus Anderl (FW Vagen) wollte sich indes auch lieber erst einmal ein Bild vor Ort machen: „Das Ganze gehört geklärt und ausgeredet.“

Am Ende sprach sich das Gremium knapp – mit 6:5 Stimmen – für eine Begehung des möglichen Spielplatzareals im „Auland“ aus. Danach wird dann erneut beraten.

(Quelle: OVB-Online)

 

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