Musikkapelle Vagen

Chöre und Musiker sorgten für ein emotionales Abendkonzert

Dirigent Jürgen Schubert hatte wieder 50 Musiker um sich auf der Bühne versammelt.Die Vagener Schloss-Serenade war wieder einmal ein starker Besuchermagnet. Trotz des unsicheren Wetters strömten um die 1000 Besucher in den Schlosspark der Familie von Aretin in Vagen, so der Veranstalter. Sie genossen das herrliche Ambiente und lauschten dem äußerst gelungenen Konzertabend.

Vagen – Bereits zum 29. Mal lud die Musikkapelle Vagen zur Schloss-Serenade ein. Siamak Golshani, der Cheforganisator der Serenade, begrüßte alle Gäste und stellte die Mitwirkenden Gruppen vor. Neben der großen Konzertbesetzung der Musikkapelle Vagen unter der Leitung von Jürgen Schubert waren auch die Vagener Turmbläser wieder dabei. Stimmgewaltig traten der Frauenchor der Stadtsingschule Kolbermoor unter der Leitung von Heide Hauser und die a-cappella Gruppe die Tonträger auf. Die Mühlstoamusi rundete mit ihren Volksmusikstücken das Programm ab. Golshani bedankte sich bei der Familie von Aretin, die jedes Jahr ihren Park für dieses Benefizkonzert zur Verfügung stellen. Er bedankte sich auch bei den Besuchern für die vielen Spenden. Diese Spenden gehen heuer an eine Familie aus Rosenheim, die für ihre 12 jährige Tochter ein behindertengerechtes Fahrrad benötigt.

Die Vagener Turmbläser hatten den besten Ausblick.Abwechselnd zeigten die Mitwirkenden ihr musikalisches Können. So ergibt sich für die Zuhörer ein buntes und äußerst kurzweiliges Konzert. Auf den großen Klangkörper der Musikkapelle, die mit Stücken wie der Ouvertüre „Alpine inspiration“ von Martin Scharnagl und dem „Abschied der Gladiatoren“ von Herrmann Ludwig Blankenburg folgten unter anderem die zarten Stimmen des Frauenchores. Dieser sang Volkslieder aus verschiedenen Ländern wie das schwedische Volkslied „Zum Tanze da geht ein Mädel“ von Hugo Alfven und das slowakische Volkslied „Ich fühl den Tau auf deiner Haut“. Die Turmbläser brillierten mit Stücken wie der „Fanfare und Chorus“ von Dietrich Buxtehude und „Pavan“ von William Byrd. In der Gartenlaube mitten im Schlosspark spielten die Mühlsroa-Musi zünftige Volksmusik wie den „Holzknecht- und Harfen-Boarischer“ von Tobi Reiser. Die Männerstimmen der Tonträger rundeten das Repertoire mit den Lidern „Übern See“ von Lorenz Mairhofer und ihrer Interpretation des Stückes „S‘ Lebn is wia a Traum“ von der Spider Murphy Gang ab.

Regelrechte Gänsehautstimmung kam durch die vielen gefühlvollen Stücke aller Gruppen auf. Spätestens als Musikkapelle Vagen das von Leonard Cohen bekannte „Halleluja“ spielte, wozu Magdalena Rumpel als Solosängerin glänzte, war der Höhepunkt der Emotionen erreicht. Die Besucher dankten es den Musikern und Sängern mit einem grandiosen Schlussapplaus. Nach einer Zugaben-Runde verabschiedeten sich die Mitwirkenden aber endgültig von ihren Gästen und entließen sie in den lauen Sommerabend.

(Text: Franz Engl)

Bildergalerie (Copyright Georg Meixner):

Bild Nr. 18: Die Vagener Turmbläser hatten den besten Ausblick.
Bild Nr. 32: Dirigent Jürgen Schubert (rechts im Bild) hatte wieder 50 Musiker um sich auf der Bühne versammelt.
Bild Nr. 34: Die Besucher machten es sich im Schloss-Park gemütlich und lauschten dem Konzert.
Bild Nr. 38: In der Dämmerung sorgen die stielvolle Beleuchtung und die Fackeln für ein besonderes Flair.
Bild Nr. 43: Der Frauenchor der Stadtsingschule Kolbermoor sang sich in die Herzen der Besucher.

 

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